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26.05.2019 10:22 Uhrvon Kai Henss

 

Wichtige Infos für Vermieter und Verkäufer im Überblick

Alle Gebäude (Wohn- und Nichtwohngebäude) brauchen ab dem 1. Januar bzw. 1. Juli 2009 einen Energieausweis, wenn sie neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden. Für Neubauten besteht die Ausweispflicht bereits seit dem 1. Januar 2002.

Der Energieausweis und die Modernisierungsempfehlungen müssen dem potenziellen Mieter, Käufer oder Pächter spätestens auf Nachfrage vorgelegt werden.

Der Energieausweis kann als Marketinginstrument zur Bewerbung einer energieeffizienten Immobilie eingesetzt werden.

Die Modernisierungsempfehlungen geben erste Hinweise darauf, wie der Energiebedarf bzw. -verbrauch des Gebäudes reduziert werden kann. Die Modernisierungsempfehlungen im Energieausweis dienen lediglich der Information. Eine Pflicht zur Umsetzung besteht nicht.

Alle Energieausweise haben eine Gültigkeit von 10 Jahren.

Verbrauchspass oder Bedarfspass:

Nach wie vor besteht bei vielen Eigentümern Unsicherheit, ob für ihr Haus der günstige Verbrauchsausweis noch ausgestellt werden darf.

Fakt ist: Seit 1.10.2008 ist für Gebäude, die vor 1977 gebaut wurden und weniger als 5 Wohneinheiten besitzen, nur noch der teure Bedarfsausweis möglich.

Ausgenommen sind dabei nur solche Gebäude, die in der Zwischenzeit so saniert wurden, dass sie die (geringen) Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen.

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